Systematisches Erfinden

Engpass Kreativitätstechnik

Die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden und sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen vom Massen- markt mit seinen austauschbaren Angeboten abzuheben, ist für kleine- und mittlere Unternehmen oder Organisationen eine Überlebensfrage. Leider liefern konventionelle Kreativitätstechniken wie z.B. „Brainstorming“ häufig nicht die erhofften Neuerungsideen, die sowohl einzigartig, als auch praktikabel und finanzierbar sind. Auch moderne und methodisch ausgefeiltere Varianten des Brainstormings wie z.B. Designthinking führen nicht direkt und systematisch, sondern eher zufällig zu innovativen Lösungen. Eine wirksame Methode, die bislang nur Spezialisten der Pro- duktentwicklung und wissenschaftlichen Fachkreisen vertraut ist, ist das „Systematic Inventive Thinking“. Systematic Inventive Thinking beruht auf der legendären "TRIZ“- Methode von Genrich Altschuller aus den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Durch israelische Forscher wie Jakob Goldenberg oder Roni Horowitz wurde TRIZ empirisch überprüft, vereinfacht und auf den neuesten Stand gebracht.

"Systematisches Erfinden" als Alternative

Als Geschäftsführer, Marketingspezialist oder Produktentwick- ler für ein kleines oder mittleres Unternehmen sind Sie es leid, sich erbitterte Schlachten mit der Konkurrenz zu liefern? Mit meiner Unterstützung als Innovationscoach entwickeln Sie und Ihr Team erfinderische Produkt- und Dienstleistungs- ideen, die mit den im Unternehmen bereits vorhandenen Ressourcen realisierbar sind. Im Unterschied zu High-Tech- Innovationen können Sie damit schnell und ohne riskante Investitionen eine markante Unterscheidung zum Wettbewerb herbeiführen Während als Ausgangspunkt für Neuerungen üblicherweise die Wünsche des Kunden, die Ideen der Konkurrenz oder (High-) Tech-Entwicklungen herangezogen werden, setzt Syst- ematisches Erfinden direkt an den bestehenden Produkten, Prozessen oder Strukturen des jeweiligen Unternehmens an. Das betreffende Objekt wird mit bestimmten Denkwerkzeu- gen so grundlegend überdacht, dass sich eine originelle Wei- terentwicklung und ein neuer Nutzen für den Kunden erge- ben. Basis hierfür sind die sog. "Muster der Erfindung", d.h. die empirisch feststell-baren Charakteristika origineller und nützliche Lösungen.

Innovation mit vorhandenen Ressourcen

Mit dieser Alternative zu gradueller Veränderung einerseits und einem fundamentalen Technologiewandel andererseits kann man aus dem Verdrängungswettbewerb aussteigen, ohne sich auf kostspielige und langwierige technische Weiter- entwicklungen einlassen zu müssen. Sie befreien sich vom zermürbenden Kampf um kleine Preis- oder Leistungsunterschiede, ohne Ihr wertvolles Know-how und Ihre langjährigen Erfahrungen aufgeben zu müssen. Die Vorteile des Systematischen Erfindens: ohne großes Budget und neue Technologie innovativ sein Massenprodukte in profitable Nischenerzeugnisse verwan- deln innovative Problemlösungen oder Marketingideen ent- wickeln mit durschnittlicher Kreativität
Die verwirrende Vielfalt an Kreativitätstechniken lässt übersehen, dass die meisten Methoden den kreativen Prozess zu steuern versuchen, also die Abläufe im Gehirn der Person, die neue Ideen zu entwickeln versucht.
Im Unterschied zu den prozessorientierten Kreativtechniken beruht das Syst- ematische Erfinden auf der erstaunlich geringen Zahl an Charakteristika für innovative Produkte oder Problemlösungen.
Die Kernbotschaft des Systematic Inventive Thinking lautet: eine Businessinnova- tion ist vergleichbar mit der Entstehung eines Schmetterlings. Obwohl im Äuße- ren grundverschieden, geht der Schmetterling zu 100% aus einer Raupe hervor – und zwar ohne dass etwas Neues hinzugefügt wird!
Vgl.: Drew Boyd & Jacob Goldenberg: Inside the Box: A Proven System of Creativity for Breakthrough Results. Simon & Schuster 2013 Jacob Goldenberg: Creativity in Product Innovation. Cambridge University Press 2002
SYSTEMATISCH ERFINDEN
Empirische Grundlage
Typischen Mustern kreativer Problemlösungen und innovativer Produkte
Methodisches Grundprinzip der "geschlossenen Welt"
Denkwerkzeuge für systematisches Erfinden
Ideen für Systeminnovation
Suchrichtung Inside-the-box
Exklusive Wettbewerbsposition Alleinstellung
gefragt machbar finanzierbar
Suchrichtung Outside-the-box
Fundamentale Systemveränderung
Inkrementelle S y s t e m v e r b e s s e r u n g
versus
Konventionelle Suchrichtung
Preiskampf Ruinöse Konkurrenz
versus
originelle Ideen
nützliche Ideen
Technologie- wettbewerb
Intuition
Imitation
versus
hat
beruht auf
daraus abgeleitet
Basis für
ermöglichen
liefert
charakterisiert durch
liefert
liefert
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konzeptionelle KOMPETENZ